2012

Christian Rombach wurde unser Dirigent

Bei der Generalversammlung übergab Jessica Mutter den Posten als erster Vorstand an Silvia Tröndle. Es war bekannt, dass Stefan Köpfer bei uns nur vorübergehend Dirigent bleiben möchte und wir suchten weiter. Im Frühjahr 2012 stand es fest. Christian Rombach, ein junger talentierter Musikstudent aus Degernau nahm mit Freude diese neue Aufgabe an.

 

Im Mai veranstalteten wir ein zweitägiges Frühlingsfest. Am Sonntag strahlte die Sonne und die Besucher genossen das Fest. Das Wetter war am Montag leider nicht mehr so berauschend. Spontan verlegten wir den Handwerkerhock in die Halle und so blieben alle Gäste vom Regen verschont, gingen jedoch dank ein, zwei Bierchen nicht trocken nach Hause.

 

Auch dieses Jahr wurden die Musiker mit ihren Partner zu einem gemeinsamen Ausflug eingeladen. Ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende bot eine Städtereise nach Strasbourg mit gemütlicher Schifffahrt, das aktionsreiche Lasergame, das gemeinsame Abendessen und nach einer fast durchzechten Nacht gaben wir ein unterhaltsames Frühschoppenkonzert beim „offenen Winzerkeller“ in Oberrotweil. Nach einer umfangreichen Weinprobe machten wir uns gegen Nachmittag heiter auf den Heimweg mit lehrreichem Zwischenstop in Hinterzarten, wo wir eine Käsereiführung bekamen.

2011

Die Suche nach einem Dirigent beginnt von vorne

Michael Messmer gab im Sommer bekannt, dass er leider aus beruflichen Gründen an den Bodensee ziehen wird. Die Suche nach einem Dirigenten startete von vorne. Auch jetzt konnten wir wieder dankend auf Annette Kraus und Adalbert Trötschler zählen. Nach einer kurzen Zeit der Ungewissheit und Überbrückung gab Stefan Köpfer, der vor Jahren bereits unser Dirigent war, bekannt, dass er uns gerne an unserem Jahreskonzert dirigieren würde. Diese Chance wurde genutzt und wir starteten direkt mit den Proben und absolvierten ein gutes Jahreskonzert.

2010

Unsere neue Vorständin bekam gleich zu Beginn eine große Aufgabe

Im Januar gab Joachim Denz seinen langjährigen Vorstandsposten an Jessica Mutter ab. Ihre erste große und schwierige Aufgabe war es, einen neuen Dirigenten zu finden. Es gab eine Zeit die überbrückt werden musste. Unsere (internen) Vizedirigenten Adalbert Trötschler, Julia Dumin und Annette Kraus halfen aus und sprangen ein, so dass keine große Lücke entstand.

Dieses Jahr freuten sich alle Musiker/innen auf den Jahresausflug – es ging an den Bodensee. Nach einem aktionsreichen Tag in der Lochmühle mit Bullenreiten, Wettmelken und weiteren Highlights ging es abends zum Rittermahl. Die Männer liebten es, da die Frauen sich wie vor Jahrhunderten benehmen mussten. Bei einem Wettschießen wurde Ralf Hupfer zu unserem Schützenkönig gewählt und anschließend feiernd und mit großem Jubel auf einem Thron durch das Städtchen getragen. Nach einer kurzen Nacht vergnügten wir uns am Sonntag im schönen Städtchen Meersburg.

Im Spätsommer hat Michael Messmer das Amt des Dirigenten übernommen und studierte mit uns in kurzen zwei Monaten unser Jahreskonzert ein.

2009

Ein guter Grund zum Jubeln und Feste feiern

Am 10. Januar 2009 wurde anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Musikvereins ein Festbankett in Form eines Neujahrsempfangs abgehalten. Dieses wurde durch die Stadtmusik Waldshut und den Musikverein Aichen musikalisch untermalt. Ein Höhepunkt waren dabei die Ehrungen von Hubert Thoma und Klaus Ney für 25 Jahre und Adalbert Trötschler für 40 Jahre aktives musizieren. Peter Henninger wurde für 50-jährige Mitgliedschaft im Verband geehrt.

Im Sommer folgte ein gigantisches Fest - das Wetter spielte mit, Sonnenschein und ein vollbesetztes Zelt von Freitagabend bis Montag. Die Highlights waren die Band Cash, das Gaudi-Traktorentreffen und ein Stimmungswettbewerb zwischen vier umliegende Vereine und am Sonntag der bekannte Vlado Kumpan und seine Musikanten.

Danke an dieser Stelle an unsere Sponsoren und an die Mithilfe aller, die uns bei diesem großen Fest unterstützt haben.

2006

Besuch bei unseren Musikfreunden

Am Sonntag, den 5. März 2006 sollte im Haus des Gastes in Höchenschwand ein Kurkonzert stattfinden. Dies war seit vielen Jahren der erste Auftritt, der wegen starkem Schneefall abgesagt wurde.

Am Samstag, den 29. April 2006 waren wir von unserem befreundeten Musikverein Dietingen eingeladen, der uns ein außerordentliches Programm bot. Passend zum Motto Western wurde unter anderem ein Wettreiten auf einem elektrischen Bullen veranstaltet.

2004

Abwechslung vom musikalischen Alltag

Am 9. Oktober 2004 war es wieder soweit und der Musikverein machte sich auf ins Schwäbische, wo zuerst das Schloss in Sigmaringen besucht und anschließend die Stadt erkundet wurde. Nach Besichtigung des Bierkrugmuseums traf man sich in der Brauerei um den Abend ausklingen zu lassen. Alleinunterhalter Dominik bewies dabei, dass er das Stück Böhmischer Traum spielen kann, indem er es unzählige Male wiederholte. Am nächsten Tag wurde das Gestüt Marbach besichtigt. Anschließend war Kanufahren auf der Donau angesagt, was nicht jeder trockenen Fußes überstand.

2003

Auszeichnung für ein halbes Jahrhundert aktiver Mitgliedschaft

Am Weihnachtkonzert wurden Franz Oberle und Alfred Denz für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Verbandsehrenmitglied Albert Hausy überreichte hierbei die großen, goldenenEhrennadeln. Klaus Mackert wurde für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.

2002

Ein Verein mit Geschichte

Am 16. und 17. Juni 2002 veranstaltete der Musikverein ein Sommerfest vor dem Probelokal. Neben mehreren Vereinen, die für Unterhaltung sorgten bot die Ausstellung „Im Wandel der Zeit“ einen besonderen Höhepunkt. Auf Schautafeln wurde die Vereinsgeschichte abgebildet und durch Ausstellungsstücke, wie alte Uniformen und Instrumente, untermalt.

 

Am 21. Dezember 2002 verabschiedete sich Stefan Köpfer nach 12-jähriger Dirigententätigkeit mit dem Weihnachtskonzert. Den Taktstock übergab er an Adalbert Trötschler.

2001

Start mit einem neuen Vorstand und neuer Uniform

Bei der Generalversammlung am 19.01.2001 übernahm Joachim Denz das Amt des 1. Vorsitzenden von Klaus Ney.

Mit großer Freude konnten wir am 14. April 2001 den Besuchern unseres Wunschkonzertes die neue Einheitskleidung präsentieren. Die Unterstützung von unseren Passiv- und Ehrenmitgliedern wie auch von den Sponsoren war enorm. Mit einem Kirchenkonzert umrahmten wir die Weihung unserer neuen Einheitskleidung am 09. September 2001 in Waldkirch.

2000

Zum Besuch bei unserer Partnergemeinde

Vom 29. September bis zum 3. Oktober 2000 war der Musikverein in die Partnergemeinde Baden in der Bretagne mit abwechslungsreichem Programm eingeladen. Im Gegenzug half der Musikverein bei der Gestaltung des Bierfestes, wozu jede Menge Waldhaus-Bier mitgebracht wurde.

1999

Eine spannende Reise in die Hauptstadt folgte dem Umzug

1998 entstand in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr ein neues Gebäude. Nach einjähriger Bauzeit bezog der Verein am 20. September sein neues Probelokal.

Der Vereinsausflug vom 30.09. – 04.10.1999 ging in die neue Hauptstadt Berlin. Auf Einladung von Frau Rehbock-Zureich nahmen die Musiker im neuen Reichstag an einer Plenarsitzung teil. Anschließend konnte der Blick von der Glaskuppel über die Stadt genossen werden.

1997

Ein neuer Vorstand wird gewählt

Bei der Generalversammlung 1997 übernahm Klaus Ney den Vorsitz von Ludwig Trötschler.

1994

Das ganze Dorf feierte

Vom 01. – 04. Juli 1994 organisierten die Mitglieder des Vereins zum 110-jährigen Bestehen ein abwechslungsreiches Programm: Traktorentreffen, Bayrische Sieben, das Wunschkonzert und viele weitere Höhepunkte begeisterten die Besucher in einem großen Festzelt in Remetschwiel.

1993

Ein Führungswechsel stand an

1.Vorsitzende Hubert Thoma übergab sein Amt an Ludwig Trötschler.

1990

Die erste Musikerin ergänzt die Vorstandschaft

Karl-Heinz Mutter beendet sein Amt als erster Vorstand und gab es an Hubert Thoma (20 Jahre) ab. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal in der Geschichte des Musikvereins eine Musikerin, Elke Schlachter (20 Jahre), zum zweiten Vorstand gewählt. Das Weihnachtskonzert 1990 war das Abschiedskonzert von Dirigent Alfred Kramer. Die Zugabe wurde vom neuen musikalischen Leiter Stefan Köpfer dirigiert.

1987

Der Taktstock wechselt seinen Besitzer

Im April übergab Adalbert Trötschler den Taktstock an Alfred Kramer.

1984

Wechselbad der Gefühle belastet die Musiker

Am 14. Mai 1984 spielte der Musikverein am Grab von Aktivmitglied Axel Ebner, der bei Waldarbeiten durch einen tragischen Unfall ums Leben kam.

Vom 1.– 4. Juni 1984 feierte der Musikverein Brunnadern-Remetschwiel sein 100-jähriges Bestehen mit einem Zeltfest in Brunnadern auf dem Festplatz hinter dem Gasthaus Birkenhof. Der Höhepunkt der Jubiläumsfeier war die Verleihung der Pro-Musica-Plakette mit Urkunde des Bundespräsidenten Karl Carstens. Dies ist eine der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik Deutschland für Musikvereine.

1982

Auf geht’s ins neue Probelokal

Dem Verein überließ die Gemeinde in der Haagwaldhalle in Remetschwiel ein neues Probe- und Vereinslokal, welches mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeinde und der aktiven Mitgliedern ausgebaut wurde. Der Musikverein gab zu diesem Anlass ein Fest und marschierte symbolisch vom alten zum neuen Proberaum.

1980

Zwei langjährige Musiker erhalten den Dank und die Anerkennung des Vereins

Vom 25. – 27.Mai 1980 wurde in der teilweise fertiggestellten Halle in Remetschwiel ein dreitägiges Pfingstfest gefeiert. Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft wurden am Festabend Vorstand Fritz Schlachter, Schriftführer Alfred Denz, Gerhard Baumgartner sowie Franz Oberle zu Ehrenmitgliedern ernannt und mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

1971

In neuer Robe erstrahlt der Verein

Mit der Unterstützung vieler Förderer wurde eine neue Einheitskleidung angeschafft.

1969

Das Schulhaus erklingt

Die damalige Gemeinde Remetschwiel stellte das alte Schulhaus in Remetschwiel als Proberaum zur Verfügung.

1966

MV Brunnadern-Remetschwiel e. V.

Zwischenzeitlich kamen viele Mitglieder aus Remetschwiel – der Musikverein wurde umbenannt.

1959

Der Verein – so alt und gutaussehend wie nie

Das 75-jährige Bestehen wurde mit Uniformweihe in Brunnadern gefeiert.

1954

Das erste große Fest nach dem Krieg

Der Verein konnte sein 70-jähriges Bestehen feiern. Es war das erste große Fest nach dem 2. Weltkrieg.

1946 -1959

Das Recht zum Musizieren musste vorher abgeklärt werden

Nach dem Krieg fanden sich die früheren Mitglieder des Vereines wieder zusammen. Um die Vereinstätigkeit weiterzuführen musste die Genehmigung der Französischen Besatzung eingeholt werden. Nach Zustimmung der Militärregierung fand am Mittwoch, den 22. Dezember 1948 um 20.00 Uhr die 1. Hauptversammlung nach dem Krieg statt.

Unter der Leitung von Otto Bächle als 1. Vorstand und Franz Rogg als Dirigent entstand schnell wieder ein stattlicher Verein, der die alten Traditionen weiterführte.

1939

Eine Pause musste eingelegt werden

Nach erfolgreichen Jahren wurde der Verein 1939 vom Krieg überrascht und viele der verdienten Musiker eingezogen. Der 2. Weltkrieg bedeutete für den Verein eine Unterbrechung, wobei man den Verlust von 5 aktiven Mitgliedern zu beklagen hatte. Diese waren Erich Bächle, Johann Bächle, Johann Jehle, Oskar Kaiser und Johann Böhler, welcher bis heute noch als vermisst gilt. Während der Kriegsjahre wurden keine Proben mehr durchgeführt. Zu den Beerdigungen der aktiven Mitglieder spielte der Verein jedoch immer.

1933

Bewertung für die musikalische Leistung

Der Musikverein nahm bei einem Wertungsspiel teil. Die Auszeichnungsurkunde befindet sich noch heute im Besitz des Vereins.

1929

Für die neue Fahne wurde ein Fest organisiert

Auf der großen Wiese hinterm Gasthaus Löwen in Brunnadern gestaltete der Musikverein sein eigenes großes Fahnenweihfest. Die neue Fahne wurde im Ofteringer Kloster hergestellt. Sie war eine Stiftung von zwei Ehrenmitgliedern und wurde zu allen öffentlichen Auftritten bis 1952 mitgenommen. Seither wird sie nur noch zu Umzügen und kirchlichen Anlässen getragen.

Dass der Verein schon immer für Kameradschaft und lange Nächte steht, zeigen bereits Beweise von 1929 auf. In diesen ist vermerkt dass so mancher Musiker an Fasnacht 4 Tage nicht mehr nach Hause kam.

1925

Tränen fließen und der Schock ist groß

Der Musikverein beteiligte sich am Bezirksmusikfest Oberrhein in St. Blasien. Im gleichen Jahr verstarb der langjährige Dirigent Ludwig Tröndle, was ein schmerzlicher Verlust für den Verein bedeutete. Danach übernahm für kurze Zeit Kapellmeister Schuster aus St. Blasien die musikalische Leitung.

1922 - 1924

Im Löwen lebte die Musik wieder auf

Im Jahre 1922 fanden sich einige treue Vereinsmitglieder wie Hugo Merk im Probelokal im Löwen zusammen und machten sich an den Wiederaufbau des Vereins. Danach wurde ein Vertrag aufgesetzt, den 15 Mitglieder am 1. Januar 1924 unterschrieben.

1914 - 1918

Die Musik erlosch

Der 1. Weltkrieg brachte die Musik für eine lange Zeit zum Verstummen.

1908

Die Kapelle unterhielt das Volk

Die Musikkapelle, mit dem damaligen Vorstand Roman Kaiser, 14 Mann stark, stand unter der musikalischen Leitung von Ludwig Tröndle. Damals war der Verein bei allen kirchlichen und weltlichen Anlässen zu finden.

Bereits damals wurde das traditionelle Weihnachtskonzert am Stefanstag, dem 26. Dezember mit anschließendem Theater abgehalten. Dieses fand in Brunnadern im Gasthaus Löwen statt, wo sich auch das Probelokal des Vereins befand.

1905

Ein Auftritt jagte den nächsten

Dass der Verein bis zum 1. Weltkrieg sehr aktiv war, beweisen unter anderem die vielen Zeitungsberichte im Alb-Boten. Wie z. B. bei einer Feier für den Kaiser und auch an der Fasnacht oder am 4. März 1905 hatte man unter dem Motto „Da gibt´s Musik aus Holz und Blech“ ins Waldhaus eingeladen.

1901

Zum Geburtstag lud Kaiser Wilhelm ein

Als Deutschlands Kaiser Wilhelm II am 27. Januar seinen 42. Geburtstag feierte, feierte Deutschland mit. Laut Zeitungsbericht vom 31. Januar 1901 war die „Wackere Musikkapelle aus Brunnadern“ bei der Geburtstagsfeier für den Kaiser mit dabei.

Am 27. Mai gab die Musikkapelle Brunnadern in der Brauerei Waldhaus zur Eröffnung des neu restaurierten Wirtshauses ein Konzert.

1897

Gefeiert wurde und wird noch heute gemeinsam

Aus einer Rechnung des Gasthauses Löwen in Brunnadern geht hervor, dass man damals schon gerne ein Fass Bier leerte und die Geselligkeit pflegte.

1783

Begeisterte Musiker fanden sich zusammen

Mündliche Überlieferungen besagen, dass der Musikverein Brunnadern schon vor 1884 bestand. Ab 1783 fanden sich in der Weinschenke in Brunnadern Spielleute zusammen, die zur Kirchweihe an Hochzeiten und zum Tanz aufspielten.

Die ersten Aufzeichnungen existieren jedoch erst ab dem Jahr 1884, in dem fünf Musiker eine eigene Kapelle gründeten. In der Anfangszeit betätigten sich die beiden Militärmusiker Birsner und Friedemann als Kapellmeister.